Dennoch atmen wir unbewußt, betrachten das Atmen als etwas Selbstverständliches und werden meist erst darauf aufmerksam, wenn wir Probleme damit bekommen, z.B. bei einer Erkältung under im Sport, wenn uns buchstäblich "die Luft ausgeht".

Mit richtiger Atmung kann man Zwerchfell und die inneren Organe massieren und stimulieren, Lampenfieber, Ärger, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung lindern und einen großen Beitrag leisten zu allgemein verbesserter Vitalität und gesteigertem Wohlbefinden.
Die Aufnahme von lebensspendendem Sauerstoff stimuliert außerdem das Gehirn und beruhigt die Nerven.
Wichtig bei der Atemkontrolle sind prinzipiell zwei Komponenten:
Zu erlernen, wieder tief in den Bauch hinein zu atmen, wie wir es als Babys noch getan haben, im Laufe unseres Lebens durch falsche Körperhaltung, Anspannunug und Hektik aber verlernt haben.
Und das langsame, kontrollierte Ausatmen, wodurch die Energie gezielt erneuert wird- was also einen wesentlich regenerativeren Effekt hat, als das gewaltsame Vollpumpen der Lungen mit Luft.
Wer nicht gelernt hat, richtig auszuatmen, der befreit seine Lungen auch nicht vollständig von verbrauchter Luft und Giften, die der Körper dann als Ballast mit sich herumschleppt.
Das Bedürfnis, zu seufzen ist ein Hinweis darauf, denn beim Seufzen werden die Lungen gründlich entleert.
Hier noch eine gesunde Atemübung gegen Anspannung, Streß und Lampenfieber:
Zieh die Schulterblätter im Rücken so nahe zusammen, wie das ohne Schmerz oder Verkrampfung möglich ist (denn dadurch weitet sich vorne der Brustkorb), atme sanft und voll aus. Laß bewußt alle Belastungen, alle verbrauchte Energie, allen energetischen Schmutz los, auch mental. Du kannst Dir vorstellen, daß selbst die Poren Deiner Haut alles Verbrauchte, Belastende ausatmen, so erzeugst Du eine körperlich-mentale Doppelwirkung.
Halte kurz inne, dann atme langsam und sanft tief in den Bauch hinein ein, bis die Lungen angenehm gefüllt sind. Stell Dir dabei vor, wie Dein Körper von strahlender, klarer, frischer und lichtvoller Energie erfüllt wird, die eine heilende und regenerierende Wirkung auf Deinen gesamten Organismus ausübt.
Halte wieder kurz inne, dann atme langsam, mit einem tiefen Seufzer, durch die Nase aus, ohne die Stellung der Schulterblätter zu verändern. Laß auch diesmal alles Beeinträchtigende mental los.

Die Nervenanspannung wird durch die vermehrte Aufnahme von lebensspendendem Sauerstoff erleichtert, gleichzeitig werden Giftstoffe und mentaler Ballast langsam und bewußt ausgeatmet.
Weitere Atemübungen aus Yoga (z.B. Wechselatmung) und Qi Gong folgen im Kurs.
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