Montag, 27. August 2007
Das aktuelle Thema: Yin & Yang
Samstag, 25. August 2007
Mein Profil
Dann hatte ich einige "energetische Erlebnisse", die mein "rationales" Weltbild ins Wanken brachten und zur Folge hatten, daß ich mich mit Energie, Heilweisen, Spiritualität etc. intensiv auseinandersetzte.
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Diese "Bandbreite" trägt hoffentlich dazu bei, daß ich auf meine Kursteilnehmer optimal eingehen kann, so daß diese größtmöglichen Nutzen aus meinen Kursen ziehen können, auch wenn ich nur einen Teil der genannten Heilweisen in meinen Kursen anbiete.
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Übrigens: Die Erfahrung haben mir gezeigt, daß eine bewußte und gesunde Lebensweise wirklich Kraft, Vitalität und Jugend erhält und dazu beiträgt, optimistisch und selbstbestimmt durchs Leben zu gehen. Also ernähre ich mich rein vegetarisch, trinke kaum Alkohol und nur wenig Kaffee, rauche nicht, verzichte natürlich gänzlich auf jede Art illegaler Drogen und gehe auch mit Medikamenten so sparsam um, wie irgend möglich.
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Obwohl ich nicht missionieren möchte, weil jeder eigenverantwortlich entscheiden muß, wie er/sie leben möchte, bitte ich die Kursteilnehmer in Rücksichtnahme auf die Energie der anderen Teilnehmer, während laufender Kurse auf Fleisch, Alkohol, Kaffee und Drogen zu verzichten und auf Medikamente und Zigaretten nur zu konsumieren, wenn dies unbedingt erforderlich ist! Danke!
Freitag, 24. August 2007
Tiefenentspannung
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Der im Beitrag "Streß" beschriebene Flucht-Kampf-Mechanismus des Gehirns wird ausgeschaltet und an seiner Stelle wird der sog. Entspannungsimpuls aktiviert.
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Die Sympatikus-Aktivität ("Streßnerv") geht zurück, in Folge kommt es zu Muskelentspannung, Bedruhigung des Herzschlags, Reduzierung des Blutdrucks, Verringerung der Atemfrequenz und sogar der Schweißabsonderung.
Die gleichzeitige Aktivierung des Parasympatikus aktiviert Immunsystem, Reparaturprozesse und Verdauung.
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Streß im Alltag
Wer hat nicht schon einmal über Streß geklagt?
Wir kennen diesen Zustand doch alle: Wir stehen unter Zeitdruck, der Arbeitsplatz wackelt, finanzielle Verpflichtungen fordern oder überfordern uns, Überstunden hindern uns an lange überfälliger Erholung... und wir fühlen uns gestreßt.
Tief im hintersten Stübchen unseres Gehrirns regt sich eine Stimme aus Urzeiten, die unsere Existenz- oder- neuzeitlicher- unseren sozialen Status- bedroht sieht.
Und obwohl unser Verstand versucht, uns zu beruhigen und wir im Grunde genommen genau wissen, daß alles vielleicht nur halb so schlimm ist, setzt in unserem Körper die unvermeidliche Streßreaktion ein-
- Adrenalin und Streßhormone werden freigesetzt
- Der Sympathikus (Streßnerv) wird stimuliert, der Körper reagiert mit Muskelanspannung, Beschleunigung des Herzschlages, erhöhtem Blutdruck, erhöhter Atemfrequenz und eventuell Schweißausbrüchen
- Der Parasympathikus wird verlangsamt, die Verdauungstätigkeit reduziert
- Die Immunabwehr wird verlangsamt, wodurch auch die Abwehr von Bakterien und freien Radikalen eingeschränkt wird
- Reparaturprozesse und langfristige Reparaturleistungen des Organismus werden verlangsamt
- Die Allgemeine Aufmerksamkeit wird reduziert, der Focus wird aus das "Bedrohliche" gelenkt (Tunnelblick, gedankliche Fixation auf das Problem)
Was ist passiert?
In Urzeiten reagierte der Körper auf Gefahr mit dem sogenannten Flucht-Kampf-Mechanismus:
Adrenalin und andere Stoffe, die für schnelle Flucht oder- falls nicht mehr möglich- lebensrettendem Kampf- notwendig waren, wurden freigesetzt, und um hierfür möglichst viel Kraft zur Verfügung zu haben, wurden vorübergehend andere, hierfür unnötige -Prozesse des Körpers (wie z.B. die Verdauung, die auch Zeit bis nach dem kampf hatte) wurden drastisch reduziert.
In der Neuzeit leiden wir aber meist unter dem Problem, daß wir unseren Stressoren-. also der Streß-verursachenden Situation- durch Flucht oder Kampf nicht entgehen können.
Das Büro, die Überstunden, der vielleicht unfreundliche Chef, Überforderungen, Kreditraten etc- wir müssen uns Tag für Tag erneut diesen Herausforderungen stellen.
Obwohl unser Verstand von der Notwendigkeit dieser teils unangenehmen Umstände überzeugt ist, reagiert unser Körper dennoch mit Streß, der zu gesundheitsschädigendem Dauerstreß werden kann.
Dauernde Muskelverspannungen, insbesondere in Schultern und Rücken, chronische Muskelschmerzen, Reizbarkeit, sich geistig ausgelaugt Fühlen, Burn-Out und Nervenzusammenbrüche, Magen- und Herzprobleme, Verstopfung, Kopfschmerzen und Schlafprobleme sind typische Anzeichen.
Krankheiten wie Allergien, Hautkrankheiten etc. und sogar Krebs werden durch Streß begünstigt!
Der Ausführlichkeit halber muß man erwähnen, daß es zweierlei Arten von Streß gibt:
Eustreß, der von Menschen als positiv empfunden wird und der schädliche, negative Distress.
Allerdings kann eine Situation, die von der einen Person als positiv und leistungsfördernd empfunden wird- beispielsweise die Anspannung vor einem sportlichen Wettkampf- von einer anderen Person durchaus auch als negativ-überfordernd empfunden werden und zu gesundheitsschädigender Streßreaktion führen.
Da unsere modernen Lebens- und Arbeitsbedingungen häufig nicht unseren wirklichen seelischen und körperlichen Bedürfnissen entsprechen (siehe auch unten im Beitrag über Meditation), sind wir alle gelegentlich oder auch dauernd von Streß und seinen gesundheitsschädigenden Auswirkungen betroffen.
Manche von uns sogar so sehr, daß wir zu Workaholics geworden sind, die gar nicht mehr eine Weile still und entspannt sein können, ohne irgendeine Aktivität auszuüben. Unsere Gesellschaft neigt zwar dazu, solch "tüchtige" Menschen zu loben, letzendlich handelt es sich hierbei jedoch schon fast um gesundheitsschädigendes mentales "Suchtverhalten"- der Focus und die Projektion liegen auf äußeren Aktivitäten, die Bedürfnisse des eigenen Inneren Wesens werden ignoriert und können sich später durch körperliche oder psychische Störungen unangenehm bemerkbar machen.
Was aber kann man tun, um seinen Streß zu reduzieren und um es gar nicht erst zu gesundheitlichen und seelischen Störungen kommen zu lassen?
Zunächst- vor jeder Problemlösung steht das Erkennen der Problematik. (Die im Kurs ebenso angebotene Meditation hilft dabei übrigens auch)
Danach muß man herausfinden, ob es sich lohnt, die Ursachen des Stresses, der einen beeinträchtigt, zu beseitigen, z.B. durch einen Arbeitsplatzwechsel, eine Trennung o.ä.
Oder ob es besser ist, einfach nur für einen Ausgleich gegen die Streß-Symptome zu sorgen- zum Beispiel, indem man seine Überstunden etwas reduziert und sich dafür mehr Zeit nimmt für sich selbst und die Gesundheit unterstützende Aktivitäten.
Hierbei sind hilfreich:
- Sport- solange er keinen Leistungsdruck verursacht oder in irgendeiner Form Körper oder Seele überfordert.
- Gesunde Ernährung- insbesondere der Verzicht auf rotes Fleisch, Zigaretten, unnötige Medikamente, Drogen und Kaffee entlasten den Organismus! (Anfangs kann es beim Verzicht auf Kaffee zu Kopfweh und Müdigkeit kommen, was uns zeigt, wie stark die "giftige" Wirkung dieses Getränks auf unseren Körper Einfluß nimmt. Nach ein paar Tagen vergehen diese Probleme jedoch)
- Die Pflege von liebevollen sozialen Kontakten, guten Freunden, der Famile
- Die positive, ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes und, falls nötig, der Wohnung
- Meditation und positives Denken mit Focussierung auf das Angenehme, Schöne, Zuversicht.
- Freie Zeit in der Natur und in frischer Luft verbringen
- Heilgymnastik und Körperübungen, die besonders geeignet sind, körperliche und seelische Beeinträchtigungen zu lösen, wie Atemübungen, Yoga, Qi Gong und Meridiangymnastik
Dieser Kurs kann natürlich nicht für Sie alle unangenehmen Umstände Ihres Lebens verändern, aber er kann Ihnen helfen, zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit zu finden, wieder Zugang zu Ihrem wahren inneren Wesenskern zu finden, Ihre Bedürfnisse zu erkennen und Stück für Sück umzusetzen und ein verbessertes Selbstwertgefühl aufzubauen.
Außerdem werden Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden, sowie das Immunsystem gestärkt und die Muskulatur gekräftigt und gedehnt.
Eigenverantwortung ist dabei ein wichtiges Stichwort, denn nur Sie selbst haben es in der Hand, Ihrem Leben psoitive neue Impulse zu geben.
Sie selbst tragen die Verantwortung für Ihre Gesundheit und für Ihr Leben. Sie selbst enstcheiden, ob Sie sich als "hilfloses Opfer" äußerer Umstände fühlen wollen oder ob Sie Ihr Leben in die Hand nehmen und zum kreativen, vitalen (Um-) Gestalter Ihres eigenen Lebens werden wollen.
Aber bitte beachten Sie: Auch kleine Veränderungen zeigen auf Dauer große Wirkung und jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Überfordern Sie sich also nicht, sondern beginnen Sie langsam und freuen Sie sich auch über jede kleine Verbesserung. Vor allem aber: Üben sSie regelmäßig und haben Sie Geduld, wenn es einmal nicht so recht vorwärts zu gehen scheint, denn
in der Ruhe liegt die Kraft!
Neu- Entspannen mit Pferden
In meinen mittlerweile fast 20 Jahren Berufserfahrung auch in diesem Bereich stellte ich immer wieder fest, daß Reitanfänger umso schneller zu einem unverkrampften, gelösten und vertrauensvollen Umgang mit dem Pferd als Partner finden, wenn sie am Anfang ihrer Reiterlaufbahn ohne Sattel auf dem Pferd sitzen durften und einfach nur herumgeführt wurden.
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Nach ausgiebigem Putzen und Streicheleinheiten, welche Mensch und Tier gleichermaßen gut tun, ist es eine wunderbare Erfahrung, auf einem so großen und gutmütigem Tier zu sitzen, das weiche Fell und den kraftvollen Körper zu spüren und langsam zu entspannen, bis sich die eigenen Körperbewegungen völlig locker und natürlich der Bewegung des Pferdes anpassen.
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Eine wunderbare Methode, um Loslassen wieder zu lernen, aber auch, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, die Naturverbundenheit zu stärken, sich zu erden und wieder in die eigene Mitte zu finden, sowie seiner Seele erwas Gutes zu tun!
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Sie brauchen hierfür keinerlei Vorkenntnisse, nur die Bereitschaft, sich den Pferden unvoreingenommen zu nähern (keine Sorge, diese Tiere sind zwar groß, aber es sind ausgesprochen gutmütige und hilfsbereite Pflanzenfresser!)
Und- es ist möglich, daß Ihre Kleidung durch Streicheln, Putzen und Reiten des Pferdes schmutzig wird- bequeme Jeans und ein T-Shirt, das Sie danach in die Waschmaschine stecken können, sowie eine Jogginghose für den Gymnastikteil, werden empfohlen.
Aura und Chakren

In einem TV-Sender wurden kürzlich Chakra-Sandalen angeboten, deren Fußbett sich in keiner Weise in Form oder Beschaffenheit von dem normaler Sandalen unterschied und man fragt sich schon, wieso findige Marketingleute scheinbar wirklich jeden Begriff zur Steigerung der Verkaufserträge herbeiziehen müssen- ungeachtet der negativen Folgen, die dies auf die Glaubwürdigkeit derer hat, die sich ernsthaft mit solchen Lehren befassen.
Chakren sind Energiezentren, vergleichbar mit Wirbeln, die entlang dem menschlichen Körper Energie aus der Umgebung aufnehmen und in den Körper, bzw. im Energiekörper, der Aura (s.u.) weiterleiten, sowie Energie aus dem Körper wieder abgeben. Sie sind also für den Energieabtausch mit der Umgebung zuständig.
Die Chakren stehen auch in enger Verbindung mit den Meridianen (siehe Beitrag über Meridiane), den körpereigenen "Energieleitnahnen". Da sich Chakren drehen, bedeutet die eigentliche Übersetzung des Wortes Chakra aus dem Sanskrit Energierad.
Am Zustand der Chakren ist zu erkennen, in welcher Einbindung zu seiner Umgebung der Mensch sich befindet und sogar, ob Krankheiten oder Beeinträchtigungen seelischer oder körperlicher Natur vorliegen.
Bei Beeinträchtigungen kann die Energie in den Chakren nicht mehr frei fließen und es kommt zu Stauungen.
Je nach Wesen und Lebensgewohnheiten des Menschen sind die Chakren auch unterschiedlich groß ausgebildet.
Es gibt Haupt- und Nebenchakren, hier möchte ich nur die wichtigsten Hauptchakren aufführen:

- Das Wurzelchakra sitzt unter dem Steißbein bzw. Damm, öffnet sich nach unten, hat die Farbzuordnung rot und steht für Erdung, materielle Sicherheit, Urvertrauen und Durchsetzungskraft
- Das Sakralchakra sitzt unterhalb des Nabels und ist mit dem Kreuzbein verbunden, Farbzuordnung orange. Zugeordnete Einegnschaften: Begeisterungsfähigkeit, Kreativität, Staunen, Sinnlichkeit, Erotik und Kraft.
- Das Solarplexuschakra befindet sich oberhalb des Nabels unter dem Brustbein, Farbe sonnengelb, und steht für Selbstverwirklichung, Persönlichkeitsentwicklung, Lebensgestaltung, Macht (auch über sich selbst), Einfluß, gesellschaftliche Darstellung und Kontrolle.
- Das Herzchakra in der Mitte der Brust hat als Farben rosa und/oder grün zugeordnet (auch: rosa mit grünem Rand). Es hat eine übergeordnete Stellung inne und steht in Wechselwirkung zu allen anderen Chakren. Herzensqualitäten, Liebe, Hingabe, sowie die Regulation des Immunsystems sind dem Herzchakra zugeordnet.
- Das Kehlkopfchakra befindet sich am Hals, Farbe hellblau, hier entfalten sich Kommunikation und kreativer Ausdruck, sowie das Aussprechen der eigenen Wahrheit.
- Das Stirnchakra, auch Drittes Auge genannt, befindet sich zwischen den Augenbrauen, Farbe dunkelblau. Intuition und Geisteskraft, sowie hellsichtige Fähigkeiten sind ihm zugeordnet.
- Das Scheitelchakra sitzt mitten auf dem Kopf und verbindet den Menschen mit dem Kosmos. Höchste Erkenntnis, Transformation, Vollendung und Durchbruch zu Freiheit und universellem Bewußtsein werden von hier entfaltet. Die Farbzuordnungen sind violett, weiß, gold, je nach Ebene.
Chakren sind auch die Verbindungen zwischen dem Energiekörper und dem realen Körper .
Die Aura, auch Energiekörper genannt, ist in mehreren Schichten aufgebaut, welche wiederum eng mit den Chakren verknüpft sind.
Die Aura besteht aus mehreren Schichten, die bekanntesten und am leichtesten Erkennbaren, welche dann auch für energetische Diagnostik und Heilarbeit verwendet werden, sind folgende:
- Der Ätherkörper, auch Lichtkörper, 3-5 cm über dem Körper, ist die erste Schicht . Er sei dem physischen Körper eng verbunden und löst sich im Gegensatz zum Emotional- und Astralkörper drei bis fünf Tage nach dem Tod auf. Er stellt die Verbindung zwischen dem physischen und dem astralen Körper her. Der Ätherkörper ist auch die feinste Ebene der Schwingungszustände des materiellen Körpers.
- Der Emotionalkörper, bis ca 8 cm um den Körper, Bereich der Wünsche und Begierden bzw. Gefühle.
- Der Mentalkörper wird als der Träger der Gedanken, Ideen und rationalen Erkenntnisse postuliert, er reicht ca 8-20 cm über unseren Körper.
- Der Astralkörper:Hier zeigen sich Beziehungen zu anderen Menschen. Hier ist auch die Transformationsstelle bzw. der Übergang von der Physischen zur Spirituellen Ebene bzw. der materiellen zur immateriellen Welt. Durch unser Herz wird alles transformiert und in beide Richtungen weitergeleitet. Der Astralkörper enthält den Speicher unseres gesamten Bewußtseins aus allen Leben
- Der Spiritualkörper oder Kausalkörper ist jener Teil mit der größten Ausdehnung in der menschlichen Aura. Er wird als unsterblicher Kern des Menschen bezeichnet, der die Verbindung zum Ursprung der Existenz darstellt, bzw. steht für Kontakt mit dem höheren Selbst.
Schließlich gibt es u.a. auch noch den Atman-Körper, der jedoch weitgehend unbekannt ist und für die höchsten spirituellen Formen von Liebe und Licht steht.
Tatsächlich erkennt man in der Aura Trübungen, Verletzungen, Stauungen o.ä., die Hinweis auf bestehende oder entstehende Probleme körperslicher oder seelischer Natur geben können.
Donnerstag, 23. August 2007
Atmung und Achtsamkeit
Dennoch atmen wir unbewußt, betrachten das Atmen als etwas Selbstverständliches und werden meist erst darauf aufmerksam, wenn wir Probleme damit bekommen, z.B. bei einer Erkältung under im Sport, wenn uns buchstäblich "die Luft ausgeht".

Mit richtiger Atmung kann man Zwerchfell und die inneren Organe massieren und stimulieren, Lampenfieber, Ärger, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung lindern und einen großen Beitrag leisten zu allgemein verbesserter Vitalität und gesteigertem Wohlbefinden.
Die Aufnahme von lebensspendendem Sauerstoff stimuliert außerdem das Gehirn und beruhigt die Nerven.
Wichtig bei der Atemkontrolle sind prinzipiell zwei Komponenten:
Zu erlernen, wieder tief in den Bauch hinein zu atmen, wie wir es als Babys noch getan haben, im Laufe unseres Lebens durch falsche Körperhaltung, Anspannunug und Hektik aber verlernt haben.
Und das langsame, kontrollierte Ausatmen, wodurch die Energie gezielt erneuert wird- was also einen wesentlich regenerativeren Effekt hat, als das gewaltsame Vollpumpen der Lungen mit Luft.
Wer nicht gelernt hat, richtig auszuatmen, der befreit seine Lungen auch nicht vollständig von verbrauchter Luft und Giften, die der Körper dann als Ballast mit sich herumschleppt.
Das Bedürfnis, zu seufzen ist ein Hinweis darauf, denn beim Seufzen werden die Lungen gründlich entleert.
Hier noch eine gesunde Atemübung gegen Anspannung, Streß und Lampenfieber:
Zieh die Schulterblätter im Rücken so nahe zusammen, wie das ohne Schmerz oder Verkrampfung möglich ist (denn dadurch weitet sich vorne der Brustkorb), atme sanft und voll aus. Laß bewußt alle Belastungen, alle verbrauchte Energie, allen energetischen Schmutz los, auch mental. Du kannst Dir vorstellen, daß selbst die Poren Deiner Haut alles Verbrauchte, Belastende ausatmen, so erzeugst Du eine körperlich-mentale Doppelwirkung.
Halte kurz inne, dann atme langsam und sanft tief in den Bauch hinein ein, bis die Lungen angenehm gefüllt sind. Stell Dir dabei vor, wie Dein Körper von strahlender, klarer, frischer und lichtvoller Energie erfüllt wird, die eine heilende und regenerierende Wirkung auf Deinen gesamten Organismus ausübt.
Halte wieder kurz inne, dann atme langsam, mit einem tiefen Seufzer, durch die Nase aus, ohne die Stellung der Schulterblätter zu verändern. Laß auch diesmal alles Beeinträchtigende mental los.

Die Nervenanspannung wird durch die vermehrte Aufnahme von lebensspendendem Sauerstoff erleichtert, gleichzeitig werden Giftstoffe und mentaler Ballast langsam und bewußt ausgeatmet.
Weitere Atemübungen aus Yoga (z.B. Wechselatmung) und Qi Gong folgen im Kurs.
Mittwoch, 22. August 2007
Meditation

Wir erkennen, daß Phänomene grundsätzlich Projektionen unseres Geistes sind und daß wir selbst entscheiden, wie wir damit umgehen
wer sich selbst besiegt, ist stark
wer sich durchsetzt, hat Willen
wer sich genügen läßt, ist reich
wer seine Mitte (sein Wesen) nicht verliert, hat Dauer
wer dahingeht, ohne zu vergehen, der lebt ewig
Viele Menschen ziehen zudem irrtümlich ihr Selbstwergefühl aus ihrem Beruf und fühlen sich wertlos, sobald dieser wegfällt-
was uns auch von Kindheit an angewöhnt und anerzogen wird und uns später zu braven, angepaßten Mitarbeitern macht, die in ein Netz finanzieller und gesellschaftlicher Abhängigkeiten verstrickt sind. Deshalb lassen wir uns auch von mächtigen Großkonzernen beinahe alles gefallen, nur um Arbeitsplatz und soziale Existenz nicht zu verlieren- einschließlich gesundheitsschädigender Arbeitsbedingungen und der kurzsichtigen Zerstörung unseres Lebensraumes.
Unser Selbstwertgefühl, sowie familiärer Rückhalt bleiben dabei häufig auf der Strecke und wir versuchen dies zu kompensieren durch gesteigerten Konsum und unsinnige Bedürfnisse: Wer braucht z.B. schon wirklich ein neues Handy, nur, weil es noch etwas flacher und technisch raffinierter ist, als das Alte, die ungesunde und möglicherweise Gehirntumore verursachende el. Strahlung ignorierend?
Dabei ist es nicht der Gegenstand selbst, der uns befriedigt, sondern die soziale Anerkennung, die wir uns durch dessen Besitz erhoffen. Ein Relikt aus der steinzeit: Damls war es wichtig, anerkannt zu sein, um in der Rangordnung hoch genug zu stehen, um in Krisenzeiten nicht zu verhungern- aber bei uns muß niemand mehr verhungern. Dennoch ist das Jagen nach Anerkennung und Status größer denn je!
Und meist erwarten wir unbewußt, daß uns die so erkaufte Aufmerksamkeit die mangelnde soziale Geborgenheit und den fehlenden Sinn in unserem Leben ersetzen- was natürlich nicht wirklich funktionieren kann, zu Frustration und neuem Konsumverhalten führt und -sofern wir die Problematik nicht durchschauen und eigenverantwortlich verändern- somit den beschriebenen Teufelskreis weiter unterstützt.
Solange wir jung sind und Körper und Seele über genügend Reserven verfügen, kommen wir mit solchen Umständen gut zurecht. Wenn wir älter werden, sind irgendwann unsere "Akkus" nicht mehr so frisch und erste Beschwerden stellen sich ein.

Meridiane und Meridianübungen
- 7-9 Uhr Magenmeridian
- 9-11 Uhr Milz-Pankreas-Meridian
- 11-13 Uhr Herzmeridian
- 13-15 Uhr Dünndarmmeridian
- 15-17 Uhr Blasenmeridian
- 17-19 Uhr Nierenmeridian
- 19-21 Uhr Kreislauf-Sexus-Meridian
- 21-23 Uhr Dreifach-Erwärmer-Meridian
- 23-01 Uhr Gallenblasenmeridian
- 1 -3 Uhr Lebermeridian
- 3-5 Uhr Lungenmeridian
- 5-7 Uhr Dickdarmmeridian
Über Qi Gong
Im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich dann verschiedene Wege des Qi Gong.
So war das Qi Gong der Gelehrten und Philosophen ein Weg, durch Meditationen störende Emotionen und geistige Unruhen aufzulösen.
Das Medizinische Qi Gong (Yijia) unterstützte mit seinen Körperübungen therapeutische Wirkung. Beide Methoden unterstützen den freien und ungehinderten Fluß des Qi* in den Meridianen, den sog. Energieleitbahnen des Körpers.
Das religiöse Qi Gong bezweckte die starke Vermehrung der Lebensenergie und das
Qi Gong in den Kampfkünsten (Wujia) diente sowohl der körperlichen Gesunderhaltung als auch dem energetischen Schutz des Praktizierenden.
Der chinesische Begriff "Qi"* wird hierzulande gerne mit "Energie" übersetzt, ist tatsächlich aber ein wesentlich komplexerer Begriff, der sich aus Philosophie und Wissenschaft, sowie den Lehren der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) entwickelt hat. Wenn man neben dem Fluß der körpereigenen Energie auch den Fluß des Lebens miteinbezieht, erhält man eine ungefähre Idee, welche Bedeutung der Begriff Chi in der asiatischen Weltanschauung inne hat- neben Energie denkt man an das altdeutsche Wort "Odem", Atem, Lebenkraft....
Gong ist das chinesische Wort für eine Fertigkeit oder Geschicklichkeit, die man sich durch ausdauerndes, gewissenhaftes Üben erwirbt.
Wer also denkt, im Schnellverfahren einige Bewegungsabläufe aus dem Qi Gong einstudieren zu können und damit bereits ein Meister dieses Faches zu sein, der irrt:
Die natürlichen, ruhigen Bewegungen des Qi Gong, das Ineinander-Übergehen von Ruhe und Bewegung -in korrekter Körperaltung- und die innere Absicht (Yi) und Konzentration bewirken nur gemeinsam allmählich das Fließen bzw. Zirkulieren des Qi im Körper.
So entspannt allmählich der Körper und der Geist wird frei und klar.

Daraus ergibt sich auch, daß die äußeren Bewegungen nur ein kleiner Teil des Qi Gong sind, während vor allem die unsichtbaren inneren Prozesse eine starke Wirkung auf Körper und Seele haben.
Und es dauert eine Weile, bis unser Körper von Verstopfungen und Blockaden befreit und vollkommen durchlässig ist, so daß nach anfänglichen Wärmeerscheinungen und anderen Symptomen, die auf die Wirksamkeit der Übungen hinweisen, selbst nach jahrelanger Übung noch eine Entwicklung stattfindet.
Übertriebenes Üben wirkt sich dabei eher kontraproduktiv aus, da dann ein freier Energiefluß nicht mehr gewährleistet ist.
Konsequentes, regelmäßiges und maßvolles Üben hingegen ist ein Muß, wobei selbst Menschen in hohem Alter noch Qi Gong praktizieren und von der heilsamen Wirkung profitieren können.
Zu beachten ist auch, daß es sowaohl das bewegtere Äußere Qi Gong (waigong) gibt, bei dem die körperlichen Bewegungen eine größere Rolle spielen, als auch das stille Innere Qi Gong (neigong), welches teilweise ohne Bewegungen auskommt und sich ganz auf die inneren Prozesse, die durch Yi, die Absicht/Konzentration mental gelenkt werden, focussiert.
Das durch Qi Gong erreichte freie Fließen der Lebensenergie hilft, den Körper gesund zu erhalten, das Immunsystem zu stärken und zu innerer Ruhe und seelischer Ausgeglichenheit zu finden.
Denn nach Auffassung der Chinesischen Mediziner (und zunehmend auch westlicher Ärzte, die sich ganzheitlichem Heilen zugewendet haben) entstehen körperliche und seelische Krankheiten durch eine Behinderung oder Verhinderung des harmonischen, balancierten Qi-Flusses im Körper.
Mentale und körperliche Stärke- ein klarer Kopf, verbesserte Konzentration, innere Ruhe und Ausgeglichenheit, verbesserte Durchblutung, mehr Vitalität, bessere Beweglichkeit, eine verbesserte Atmung und allgemein größeres körperliches Wohlbefinden, sowie die langsame Stärkung von Muskulatur und Immunsytem sind die Belohnung, auf die sich ein fleißiger Qi-Gong -Schüler freuen darf.
In meinen Kursen unterrichte ich die 8 Brokatübungen Baduan Jin (baduan=8, Brokatübungen deshalb, weil sie so kostbar sind, wie Brokatstoff im alten China), die eine heilsame und regenerierende Wirkung auf den gesamten Körper, aber auch auf die Psyche haben und auch als Einstieg sowohl zur körperlichen als auch zur mentalen Schulung gut geeignet sind.
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Auch Dornröschen oder Heideröslein genannt, war sie bei den Germanen der Göttin Freya geweiht und diente damals als Unterstützung für Gebärende. Im Mittelalter wurde sie von Hildegard v. Bingen als magen- und blutstärkendes Heilmittel verwendet- und, mit seinem hohen Anteil an Vitamin C, A, B, E und K gegen Husten und Erkältungen, sowie zur Stärkung der Abwehrkräfte.
Eine Unterart der wilden Hagebutte hilft sogar gegen Gelenkprobleme!
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Hagebuttentee:
2 Teelöffel entkernte Hagebutten mit 1/4 l kaltem Wasser zum Kochen bringen, 10 Min sieden lassen, trinken- wer mag, kann mit einer Zimtstange (Zimt wärmt und desinfiziert ebenfalls) "würzen".
Das asiatische "Wundermittel" stärkt das Immunsystem und das Yang, gibt viel frische Energie, reinigt die Aura:
Entweder gemahlene Ginsengwurzel im Reformhaus kaufen und das etwas eigenartig schmeckende Pulver einnehmen, wobei eine große Messerspitze pro Tag reichen sollte-
oder Wurzelstücke aufkochen und dann 1-3 Std köcheln lassen und als Tee trinken.
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Ingwersud: Aus dem Ayurvedischen- reinigend und wärmend- hierfür werden morgens einige Scheiben frischen Ingwers in ca 1 l Wasser aufgekocht, man läßt das Ingwerwasser dann ziehen und trinkt es über den Tag verteilt.
3 Eßlöffel körniges Mandelöl in Lebensmittelqualität mit einem Tropfen ätherischem Zimtöl u. 1 Tropfen äther. Ingweröl mischen und mit kreisenden Bewegungen und sanftem Druck vom Po zum Nacken und wieder zurück einmassieren.
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Pranayama- Atemübung zum Abnehmen:
Im Lotossitz (Meditationshaltung ) sitzen, Handflächen nach oben, Daumen- und Zeigefingerspitze berühren sich, die anderen Finger liege zusammen und gestreckt:
Beim Einatmen langsam von 21-23 zählen.
Atem anhalten, von 21-23 zählen
Ausatmen langsam von 21-26 zählen
Atem anhalten, langsam von 21-26 zählen
Mehrfach wiederholen!